Der erste Tag
Verfasst von Frauke am 02. 10. 2007
Heute (naja, eigentlich schon gestern) war mein erster Tag an der neuen Hochschule.
Es war absolut erschlagend!
Der erste Teil – die Semestereinführung – war todlangweilig, weil Sachen in einer Detailliertheit vorgetragen wurden, die selbst einen absoluten Studienanfänger ohne jegliche Vorerfahrung an irgendeiner Hochschule dieser Welt in den Schlaf treiben konnten.
Der zweite Teil – Einführung in die BWL – war dann der Hammer. Jetzt konnte man bereuen, dass man am Vormittag immer schläfriger wurde. Dass ich offensichtlich die Einzige von 8 Studenten bin, die keine Vorerfahrungen hat, hat den Rest getan. 4 Stunden lang wurde mit phantastischen (zu 99% englischen) Fachbegriffen um sich geworfen und ich kam mir erstmal unsagbar dumm vor. In den kommenden Tagen muss ich erstmal diverse Nachschlagewerke im WWW quälen um wenigstens ansatzweise verstehen zu können, was der nette Onkel in der ersten Reihe von mir will.
Zum krönenden Abschluss hatte ich dann 17.30 noch ein Vorstellungsgespräch und nach 1,5h vollster Konzentration (”Was will er, dass ich sage und was wäre klüger?”) habe ich nun endlich auch einen Praxispartner für die kommenden 3 Jahre. Eigentlich müsste ich mich tierisch drüber freuen – eigentlich mach ich es auch – aber der Tag war dermaßen voll und anstrengend, dass ich das vermutlich erst am Wochenende so weit verarbeitet habe, dass ich den angebrachten Luftsprung vollbringe.
Natürlich war ich noch so klug (Ich werd’s nie lernen!) mich gleich am ersten Tag freiwillig für ein Kurzreferat bis morgen (oder heute?) zu melden. Die Hausaufgabe hätte ich dann nun auch erledigt. Hoffentlich kann ich dann jetzt nochmal schlafen – bin eigentlich müde.
Achja: Kann mich bitte jemand im entscheidenden Moment daran hindern, irgendeine studentische Funktion – und sei sie noch so einfach (denn das sind sie am Ende nie) – zu übernehmen? — Danke!
... seit dem 15.07.08